
Um ein Störungsmuster zu erkennen (was die Voraussetzung für die Entwicklung eines wirksamen Therapiekonzeptes ist), werden so viele Informationen wie möglich benötigt. Die TCM verfügt über ein sehr differenziertes Diagnosesystem mit Verfahren wie der
Auf der Interpretation dieser Diagnostik ergibt sich das Therapiekonzept.
Die Anamnese (ausführliche Befragung) dauert ungefähr eine halbe Stunde und reicht von Fragen nach den Beschwerden, Symptomen und dem Krankheitsverlauf über Fragen u. a. nach Durst, Schwitzen, Schlaf, Ernährung..
| Pulsdiagnose | |
Die Pulsdiagnose in der Chinesischen Medizin geht weit über das „Pulsfühlen“ oder „Pulszählen“ beim Arzt hinaus. Hier handelt es sich um ein Jahrtausende altes, differenziertes Diagnoseinstrument, bei dem der Puls an drei Stellen und in drei Tiefen am Handgelenk getastet wird. Bekannt sind 28 verschiedene Pulsqualitäten, die von schnell bzw. langsam über fadenförmig, hohl oder saitenförmig reichen. |
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| Zungendiagnose | |
Bei der Zungendiagnose geben Zungenform, Zungenfarbe, Dicke und Farbe des Belags, Lokalisation des auffälligen Bereichs sowie Furchen und Risse wichtige Hinweise auf Disharmonien. Eine „normale“ Zunge ist weder hellrot, noch dunkelrot. Sie ist von einem leichten, gleichmäßigen weißlichen Belag überzogen, durch den die Zungenfarbe noch gut erkennbar ist. Einfluss auf den Zungenbelag haben neben Disharmonien und Erkrankungen auch Medikamente wie Antibiotika oder Genußmittel wie Tabak und Kaffee. Deshalb sollten Sie etwa eine Stunde vor der Zungendiagnose keine färbenden Genuß- oder Nahrungsmittel zu sich nehmen. Bitte benutzen Sie einige Tage vor der Diagnostik keinen Zungenschaber. |
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