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Akupunktur und Moxibustion

Akupunktur

Auf 12 Hauptleitbahnen befinden sich, über den gesamten Körper verteilt, mehr als 360 Akupunkturpunkte. Durch die Behandlung ausgewählter Punkte können Blockaden, die z. B. Schmerz verursachen, beseitigt werden. Pro Termin werden ungefähr 10 bis 16 Akupunkturpunkte mittels hauchdünner Nadeln oder Wärme – der so genannten Moxibustion stimuliert.
Akupunktur beim Kind
Die Nadeln verweilen beim liegenden Patienten etwa 20 bis 30 Minuten. Bei Kindern ist die Dauer - je nach Alter - sehr viel kürzer. Bei Babys werden die Nadeln nach der Stimulation direkt wieder entfernt.
 
Neben der Körperakupunktur gibt es die Sonderformen: Ohrakupunktur und Augenakupunktur.
 
Moxibustion  
   
Die Moxibustion ist eine Erwärmung von Akupunkturpunkten mit einem Kraut namens Beifuß (Artemesia vulgaris). Man unterscheidet die direkte Moxibustion mit Moxakegeln, die auf die Haut gegeben werden, von der indirekten Moxibustion mit einer Moxazigarre. Bekannt ist die Moxibustion während der Schwangerschaft, um einen Fetus in Beckenendlage zu drehen.
Eine weitere Möglichkeit der Moxibustion ist die Anwendung eines Moxakästchens. Dieses Kästchen enthält in der Mitte ein fein geflochtenes Drahtnetz, auf das Beifuß gegeben und angezündet wird. Damit wird eine Wärme erzeugt, die insbesondere bei Rückenbeschwerden sehr wohltuend ist. Moxibustion
 
Moxa-Zigarren
 
Moxibustion, Tuina-Massage, Ohrakupunktur, Portrait Sabine Oeltjen. Sie ist Heilpraktikerin in Stuttgart mit einer Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin (Akupunktur, Tuina-Massage, Kräuter-Medizin), Dorn-Therapie und Raucherentwöhnung.